30 Jahre Sozialzentrum „Am Rosensee“
Mit einem gemeinsamen Sommerfest haben das Wohnheim für chronisch psychisch kranke Menschen, die Tagesstätte, der Sozialpsychiatrische Dienst und das Ambulant Betreute Wohnen des AWO Bezirksverbandes Unterfranken das 30-jährige Bestehen des Sozialzentrums „Am Rosensee“ in Aschaffenburg gefeiert. Zahlreiche Klient*innen, Angehörige, Mitarbeitende und Kooperationspartner*innen kamen zusammen, um gemeinsam auf drei Jahrzehnte erfolgreicher Zusammenarbeit zurückzublicken.

Ein Standort – viele Angebote
Das Sozialzentrum „Am Rosensee“ wurde am 11. November 1996 eröffnet. Ziel war es von Beginn an, Menschen mit psychischen Erkrankungen wohnortnah und möglichst aus einer Hand zu unterstützen. Die enge Verzahnung medizinischer Behandlung und psychosozialer Unterstützung war damals ein wegweisendes Konzept und ist bis heute ein besonderes Merkmal des Standorts.
Die AWO Unterfranken gestaltet das Sozialzentrum seit seiner Entstehung mit ihren Angeboten und ihrer fachlichen Expertise aktiv mit. Zu den Angeboten der AWO am Standort gehören das Wohnheim für chronisch psychisch kranke Menschen sowie der Sozialpsychiatrische Dienst mit seinen angeschlossenen Angeboten Tagesstätte, Ambulant Betreutes Wohnen und Soziotherapie. Ergänzt werden sie durch die Tagesklinik und die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) des Bezirkskrankenhauses Lohr am Main. Gemeinsam profitieren Klient*innen von kurzen Wegen, einer engen Zusammenarbeit der Fachkräfte und einer Unterstützung, die verschiedene Lebensbereiche gleichermaßen in den Blick nimmt.
Sommerfest mit Kunst, Austausch und Begegnung
Aufgrund der hohen Temperaturen musste das ursprünglich geplante Programm kurzfristig angepasst werden. Dennoch bot das Sommerfest viele Gelegenheiten für Begegnung und Austausch. Besucher*innen informierten sich am Infostand des Netzwerks „Untermain psychisch stark“ über dessen Arbeit und besuchten die Kunstausstellung Ausstellung „(Aus-)Druck der Seele“. Bei Essen und Getränken blieb viel Zeit für persönliche Gespräche und gemeinsame Erinnerungen an die Entwicklung des Sozialzentrums.
Eröffnet wurde das Jubiläumsfest von den Leitungen des Sozialzentrums – Nouchka Kruschke (Sozialpsychiatrischer Dienst), Jutta Freund (Wohnheim) und Kevin Streblow (Bezirkskrankenhaus Lohr am Main). Grußworte sprachen außerdem Martin Ulses, Geschäftsführer der AWO Unterfranken, Michael Baumann, stellvertretender Landrat des Landkreises Aschaffenburg, Erwin Göbel aus der Krankenhausleitung des Bezirkskrankenhauses Lohr am Main, die Bayerische Landtagsabgeordnete Martina Fehlner sowie Andreas Burschke, Leiter der Erziehungsberatungsstelle der Caritas Aschaffenburg.
„30 Jahre Sozialzentrum ‚Am Rosensee‘ bedeuten vor allem 30 Jahre Unterstützung, Gemeinschaft und neue Perspektiven für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Darauf sind wir stolz und dafür danken wir allen, die diesen Ort über die Jahre mit Leben gefüllt haben“, betonte Martin Ulses in seinem Grußwort.
Drei Jahrzehnte gemeinsames Engagement
Seit seiner Gründung hat sich das Sozialzentrum „Am Rosensee“ kontinuierlich weiterentwickelt. Heute stehen Selbstbestimmung, Teilhabe und eine individuelle Begleitung der Menschen im Mittelpunkt der Arbeit. Das Jubiläum bot deshalb nicht nur Anlass, auf die vergangenen 30 Jahre zurückzublicken, sondern auch den Blick auf die Zukunft zu richten. Gemeinsam werden die Einrichtungen ihre Angebote weiterentwickeln, um Menschen mit psychischen Erkrankungen auch künftig wohnortnah und bedarfsgerecht zu unterstützen.








