Inklusionspreis für "Untermain psychisch stark"

Für das Kunstprojekt „(Aus-)Druck der Seele“ wurde die Projektgruppe „Untermain psychisch stark“ gemeinsam mit unserem Sozialpsychiatrischen Dienst mit dem Unterfränkischen Inklusionspreis 2026 ausgezeichnet.">

Kunst verbindet, schafft Begegnungen und macht Gefühle sichtbar: Mit dem Projekt „(Aus-)Druck der Seele – Kunst für psychische Gesundheit“ hat die Projektgruppe „Untermain psychisch stark“ ein besonderes Zeichen für Offenheit und Miteinander gesetzt. Dafür wurde sie jetzt mit dem Unterfränkischen Inklusionspreis 2026 ausgezeichnet.

Unser Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi) Aschaffenburg hat den Kunstworkshop gemeinsam mit der Projektgruppe „Untermain psychisch stark“ organisiert. Mitverantwortlich waren Nouchka Kruschke, Einrichtungsleiterin des SpDi und Frank Rothenbücher vom Gesundheitsamt des Landkreises Aschaffenburg. Unter Anleitung der Kunsttherapeutinnen Dorothee Köstlin und Katrin Nüchtern beschäftigten sich 16 Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen mit der Frage „Was ist meine Krisenkraft?“. Ihre persönlichen Antworten, Gedanken und Gefühle brachten sie in ganz unterschiedlichen Kunstwerken zum Ausdruck.

Mit der Aktion möchte die Projektgruppe Berührungsängste abbauen, Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen hinterfragen und das Thema psychische Gesundheit stärker in die Öffentlichkeit rücken. Das gemeinsame kreative Arbeiten hat dabei gezeigt, wie Kunst Menschen verbinden und neue Perspektiven eröffnen kann.
 

Auszeichnung für gelebte Inklusion

Für dieses Engagement erhielt „Untermain psychisch stark“ den mit 2.500 Euro dotierten Unterfränkischen Inklusionspreis 2026. Für Nouchka Kruschke ist der Preis eine wertvolle Anerkennung der gemeinsamen Arbeit. Und das Engagement geht weiter: Das Preisgeld soll in weitere Aktionen fließen, die psychische Gesundheit sichtbar machen, Begegnungen fördern und zu einem offenen Miteinander beitragen.

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