Quartiersprojekt in Schonungen endet nach drei erfolgreichen Jahren

Unter dem Motto „miteinander - füreinander“ wurde 2019 das AWO Quartiersmanagement in Schonungen implementiert, um ehrenamtliches Engagement, soziale Dienste und nicht zuletzt Menschen zusammenzubringen. Mitte November lief das durch die Deutsche Fernsehlotterie geförderte Projekt aus. Bei einer kleinen Abschlussfeier im Rathaus zogen die Projektbeteiligten jetzt positive Bilanz. In diesem Rahmen wurde zugleich die Ausstellung „Was heißt schon alt?“ eröffnet. Die Wanderausstellung des Bundesfamilienministeriums wird noch bis zum 20. Dezember im Rathaus zu sehen sein und zeigt gelungene Exponate zum Thema Alter(n).">

Unter dem Motto „miteinander - füreinander“ wurde 2019 das AWO Quartiersmanagement in Schonungen implementiert, um ehrenamtliches Engagement, soziale Dienste und nicht zuletzt Menschen zusammenzubringen. Mitte November lief das durch die Deutsche Fernsehlotterie geförderte Projekt aus. Bei einer kleinen Abschlussfeier im Rathaus zogen die Projektbeteiligten jetzt positive Bilanz. In diesem Rahmen wurde zugleich die Ausstellung „Was heißt schon alt?“ eröffnet. Die Wanderausstellung des Bundesfamilienministeriums wird noch bis zum 20. Dezember im Rathaus zu sehen sein und zeigt gelungene Exponate zum Thema Alter(n).

In ihren Ansprachen beleuchteten Schonungens Bürgermeister Stefan Rottmann und Ulrike Hahn, Bereichsleitung Senioren und Reha, die Aktivitäten des Quartiersprojektes in den vergangenen drei Jahren. Beide zogen für die Zusammenarbeit im Quartier und die Aktivitäten der Quartiersmanagerinnen ein positives Resümee. „Wir sind sehr dankbar, dass wir auf drei Jahre erfolgreiche AWO Quartiersarbeit in Schonungen zurückblicken können“, freute sich Hahn. Trotz Corona habe man doch einiges auf die Beine stellen können. Das erste Jahr stand ganz im Zeichen der Vernetzung und des Aufbaus. Nach kaum einem halben Jahr kam jedoch die Pandemie, die sich auf viele laufende und geplante Projekte auswirkte. Vieles musste dadurch neu durchdacht und geplant werden. So initiierte die engagierte Quartiersmanagerin Alexandra Beer unter anderem ein Sorgentelefon für die Bürger*innen. „Nicht immer waren es daher die riesen Projekte, aber die Maßnahmen waren stets zielgerichtet und bei Bedarf wurden immer die Bürger*innen in ihren Anliegen und Sorgen unterstützt und beraten“, so Hahn. Auch eine digitale Bürgerbefragung konnte die damalige Quartiersmanagerin durchführen. Diese belegte, dass die Wohn- und Lebensqualität in Schonungen schon sehr positiv bewertet wird, wenn auch bei der Zusammenarbeit einzelner Gemeindeteile noch Luft nach oben sei. 

Vernetzen: Von Beginn an ein wichtiger Aspekt der Quartiersarbeit.

Trotz der Pandemie konnte man ebenso auf die rege und gute Zusammenarbeit mit dem AWO Ortsverein Schonungen bauen. Das kleine Grundstück in unmittelbarer Nähe zum AWO Seniorenzentrum Schonungen wurde gestaltet (mit barrierefreien Wegen, Sitzflächen und einem Brunnen). Der Ausbau der dortigen Begegnungsfläche soll nun weiter in der Gemeinde vorangetrieben werden, unter anderem mit Fitnessgeräten für Senior*innen. 

Neben verschiedenen eigenen Veranstaltungen für alle Generationen war das Quartiersbüro ebenfalls Anlauf- und Beratungsstelle, unter anderem bei Fragen rund um die Themen Alter(n), Ehrenamt, sowie Integration und Migration. Und so fanden zahlreiche Beratungsgespräche statt.

 

Nachdem Frau Beer aus privaten Gründen ausschied, übernahmen Nadine Ganz und Tanja Schubert in den letzten Monaten erfolgreich die Aufgaben im Quartier. Anders als Frau Beer, die sich vor allem auf die Seniorenarbeit fokussierte, setzten Frau Ganz und Frau Schubert einen thematischen Schwerpunkt auf die Kinder- und Jugendarbeit. So wurde die Zusammenarbeit mit dem Naturkindergarten Schonungen ausgebaut, und da in der Gemeinde zahlreiche geflüchtete Menschen aus der Ukraine aufgenommen wurden, wurde kurzerhand im Sommer ein großes Sommerfest für sie organisiert. Doch auch wenn die neuen Verantwortlichen die Kinder- und Jugendarbeit in den Vordergrund rückten, wurde die die Seniorenarbeit von Frau Beer weitergeführt, zumal Frau Ganz die Expertise im entsprechenden Bereich mitbrachte und daher die telefonische Pflegeberatung übernahm.

Zur Ausstellung „Was heißt schon alt?“ des Bundesministeriums für Familien & Senioren:

Mit der Wanderausstellung im Rahmen des Programms Altersbilder setzt sich das Bundesfamilienministerium dafür ein, ein neues und differenziertes Bild vom Alter in unserer Gesellschaft zu verankern. Gezeigt werden gelungene Beiträge aus einem Foto- und Videowettbewerb. Besucher*innen erhalten einen umfassenden Blick auf das Thema Alter(n). Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wird noch bis zum 20. Dezember währende der Öffnungszeiten im Rathaus zu sehen sein. 

Seite weiterempfehlen: