Aktuelle Informationen zur Corona-Krise in unseren Einrichtungen

Hier erfahren Sie alles Wichtige aus der Krise für unseren Einrichtungen und Dienste. ">

Update Dienstag | 26. Mai

 

Auf dem Weg zum Normalbetrieb

Die Corona-Lage entspannt sich allerorts, auch in unseren Einrichtungen. Es gibt derzeit keine Neuinfektionen unter unseren Bewohnern, Patienten, Klienten und Mitarbeitern. Alle bislang infizierten Personen sind soweit genesen, dass wir aktuell keine Corona-Erkrankungen mehr feststellen können.

Zum Einen ist diese Entwicklung erfreulich, da wir Einrichtungen, die von Schließungen betroffen waren, nun wieder öffnen können. Zum Anderen geschieht dies unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen, strikten Hygeniemaßnahmen und veränderten Konzepten, was eine große Herausforderung für alle Beteiligten bedeutet.

In unseren Seniorenzentren wurden die Besuchsverbote aufgehoben, auch sind wieder Neuaufnahmen möglich. Es gibt für alle Einrichtungen abgestimmte Besuchs- und Hygienekonzepte.

Neben den stationären Einrichtungen in der Altenhilfe, öffnen wir ab dem 2. Juni schrittweise auch wieder unsere Angebote im Bereich der Tagespflege. Auch die Mobile Geriatrische Rehabilitation und die Therapiepraxis der Geriatrischen Rehaklinik in Würzburg laufen wieder an.

Im Bereich der Behindertenhilfe öffnen wir einzelne Tagesstätten unter Beachtung der Hygienekonzepte.

Unsere Kitas werden derzeit auch schrittweise wiedereröffnet, inzwischen auch für Vorschulkinder und deren Geschwister. Es ist davon auszugehen, dass ab dem 1. Juli wieder ein Normalbetrieb unter Beachtung entsprechender Sicherheitsregeln stattfinden kann.

 

Update Montag | 30. April

Viel Sympathie und Anerkennung für das Pflegepersonal im Hans-Sponsel-Haus.

Anfangs waren es keine guten Nachrichten, die aus unserer Würzburger Einrichtung im Stadtteil Lindleinsmühle gemeldet wurden. Es war mit eines der ersten Häuser in Unterfranken, das vom Coronavirus betroffen war. 19 Bewohner verstarben bis heute infolge einer Infektion mit dem Virus.

Die gezielten Maßnahmen, die in Absprache mit dem Gesundheitsamt ergriffen wurden, scheinen gegriffen zu haben. Die regelmäßigen Testungen durch das Gesundheitsamt auf Covid 19 geben eine gewisse Sicherheit und bisher sind keine neuen Fälle aufgetreten.

Neben der dauerhaften ärztlichen Betreuung können die Bewohner, deren Gesundheitszustand kritisch und eine Einweisung ins Krankenhaus nicht mehr möglich oder gewünscht ist, umfassend palliativ betreut werden. Eine solch umfassende Versorgung ist in normalen Zeiten eher ungewöhnlich. Das erfahren auch die Angehörigen, die ärztlicherseits jederzeit offen und transparent informiert werden, gerade wenn es um den nötigen Beistand und Absprachen für die letzten Lebenstage der betroffenen Patienten geht.

Weitere Information in der Pressemitteilung:

Update Montag | 31. März

Weitere Corona-Todesfälle in unserer Einrichtung in Würzburg/Lindleinsmühle. 
Im Hans-Sponsel-Haus sind weitere 3 Bewohner*innen verstorben. Der Mann und die zwei Frauen waren 84, 87 bzw. 91 und hatten Vorerkrankungen. Die zweite Testung hat ergeben, dass insgesamt 36 Senior*innen und 9 Mitarbeiter*innen positiv sind. Die positiven Fälle sind allesamt im Neubau, der vom Altbau komplett getrennt ist.


Unsere Gedanken gehen gleichermaßen Richtung Angehörige der Verstorbenen wie zu unseren Kolleg*innen aus der Einrichtung, die sich jetzt in einer ganz schwierigen Lage befinden.


Aktuell finden Umzüge innerhalb der Einrichtung statt. Ziel ist, im Erdgeschoss und ersten Stock alle positiv getesteten Bewohner*innen unterzubringen um sie so besser versorgen zu können. Sowohl der Umzug, als auch der die Betreuung der Erkranken fordern einen erhöhten Personaleinsatz. Das macht die Situation noch schwieriger, vor allem, weil sich die positiv getesteten aktuell in häuslicher Isolation befinden. 

Weitere Infos in der Pressemitteilung: 

Update Freitag, 27.3.2020

Tod eines Bewohners im Hans-Sponsel-Haus - 
Corona als Ursache nicht bestätigt

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist das Corona-Virus in einer unserer Einrichtungen angekommen ist: Im Hans-Sponsel-Haus in Würzburg/ Stadtteil Lindleinsmühle ist ein schwerstpflegebedürftiger Bewohner verstorben. Ob das Virus die Todesursache ist, steht nicht abschließend fest. Fakt ist, dass bei dem flächendeckenden Test in der Einrichtung einige Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen positiv waren. Sie befinden sich in Quarantäne bzw. Isolation. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten der Familie des Verstorbenen. 
Für mehr Infos klicken Sie auf die Pressemeldung. 

Update Freitag, 20.3.2020

Ausgangsbeschränkungen in Bayern
Ab 0 Uhr gilt auch bei uns in Unterfranken die von der Bayerischen Regierung verhängte Ausgangsbeschränkung. 

Was ist weiterhin erlaubt?

  • Zur Arbeit gehen: Arbeitgeber werden allerdings dazu angehalten auf Home-Office-Varianten zu setzen.
  • Zum Arzt gehen: Allerdings werden Physiotherapie-Sitzungen nur im Notfall genehmigt.
  • Zum Einkaufen gehen: Weiterhin ist die Lebensmittelversorgung in Bayern gewährleistet. Söder und Aiwanger appellieren jedoch an die Bevölkerung, keine "Hamsterkäufe" zu tätigen. 
  • Zur Bank gehen: Weiterhin ist der Abhebe- und Auszahlungsverkehr an Bankautomaten gewährleistet. Ministerpräsident Söder warnt davor, massenhaft Bargeld abzuheben - dafür gebe es keinen Grund.
  • Spazieren gehen/Joggen gehen: Wenn möglich alleine - im Ausnahmefall gemeinsam mit Personen "desselben Hausstandes" - sprich: der Familie. 
  • Lebensgefährten sehen: Weiterhin ist es erlaubt, den Lebenspartner zu besuchen.
  • Kinder sehen: "Die Wahrnehmung des Sorgerechts" ist weiterhin erlaubt - beispielsweise, falls die Eltern getrennt leben und die Kinder dauerhaft bei einem Elternteil sind. 

Ausgangsbeschränkungen in Bayern: Was ist verboten?

  • Alle Versammlungen werden verboten: Falls sich Menschengruppen in der Öffentlichkeit aufhalten, werden sie von der Polizei kontrolliert. Ohne entsprechende Begründung drohen Bußgelder von bis zu 25.000 Euro. 
  • Gastronomische Betriebe, Bau- und Gartenmärkte sowie Friseure müssen schließen. 
  • Das Verlassen des Hauses ist ohne Gründe, die unter "Was ist erlaubt?" aufgeführt sind, nicht erlaubt.

Für Fragen haben die Behörden folgende Telefonnummern bereitgestellt:

  • Bayerische Staatsregierung, Bürgertelefon zum Thema Coronavirus: 089/122220 - Montag bis Donnerstag: 08-18 Uhr, Freitag: 08-16 Uhr
  • Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege: 09131/6808-5101 - Montag-Freitag: 08-17 Uhr, Samstag-Sonntag: 10-16 Uhr

Update Donnerstag | 19.3.2020

Unser Frauenhaus kann aktuell zwar keine schutzsuchenden Frauen aufnehmen, unterstützt jedoch bei der Suche nach einem geeigneten Hilfsangeboten. Gewaltbetroffene Frauen, die Schutz, Hilfe und Beratung suchen, können sich jederzeit an eine Mitarbeiterin wenden! Das Frauenhaus ist auf gewohnte Weise erreichbar:

AWO Frauenhaus 
Tel. 0931 619810 (außerhalb der Öffnungszeiten Anrufbeantworter mit Notnummer)
frauenhaus@awo-unterfranken.de
www.awo-frauenhaus.de

Update Dienstag | 17.3.2020

Angebote unserer Tagespflegen können aufgrund der Corono-Situation derzeit nur noch in reduziertem Rahmen stattfinden. Wir bitten Sie aktuell von Anfragen in unseren Tagespflege-Einrichtungen abzusehen. 

 

Update Montag | 16.3.2020

Aufgrund der weiteren Schließung von Einrichtungen der Freizeit und der Gastronomie in Bayern bleiben auch unsere Cafés in folgenden Einrichtungen ab sofort bis auf weiteres geschlossen:
Café Marie im Marie-Juchacz-Haus Würzburg, Lindleinscafé im Hans-Sponsel-Haus Würzburg, Seniorenzentrum Knetzgau, Seniorenzentrum Schonungen, Haus der Senioren Marktbreit.  

 

Freitag | 13.3.2020 

Seit einer Woche überschlagen sich die Ereignisse in Sachen Corona-Pandemie und spitzen sich zu. Einschneidende Maßnahmen wurden beschlossen, die auch uns als Unternehmen und auch unsere Mitarbeiter*innen massiv betreffen.

 

Kindergärten, Mittagsbetreuungen, Horte, OGS und OGTS

Ab Montag, 16.3.2020, bleiben alle Kitas und Schulen zu. Das bedeutet, dass auch unsere Kindergärten und Schulkindbetreuungen bis zum Ende der Osterferien geschlossen haben. Entsprechende Informationen und Hinweise sind über unsere Einrichtungen bereits an die Eltern geflossen. Wir richten für Eltern aus systemrelevanten Berufen Notgruppen ein, um sie in dieser schwierigen Betreuungssituation zu unterstützen. Die Mehrheit unserer Mitarbeiter*innen übt einen systemrelevanten Beruf aus und somit hoffen wir, dass auch unsere Beschäftigten in den Betreuungseinrichtungen ihrer Kinder Unterstützung bekommen, um die Betreuung unserer Senioren und Menschen mit Einschränkungen zu gewährleisten.

Senioreneinrichtungen, Tagespflegen und Reha-Klinik in Würzburg

In unseren Senioreneinrichtungen, Tagespflegen und in der Reha-Klinik sind laut allgemeinem Beschluss Besuche verboten. Bitte haben Sie als Angehörige*r unserer Senioren*innen Verständnis dafür, da diese Personengruppe besonders gefährdet ist. Gerne können Sie Ihre Lieben anrufen oder sich in der Einrichtung bei unseren Teams nach ihrem Wohlbefinden erkundigen.  

Da Senioreneinrichtungen gerade in Krisenzeiten einen wesentlichen Bestandteil der sozialen Versorgungskette darstellt, werden sofern freie Plätze und die Betroffenen symptomfrei sind,weiterhin Bewohner*innen aufgenommen. Wenden Sie sich vetrauensvoll an unsere Einrichtungsleitungen. 

Der Betrieb läuft in allen anderen Einrichtungen wie gewohnt weiter. Über Änderungen informieren wir Sie an dieser Stelle in einem Update.

Vielen Dank unseren Helden

Die aktuelle Lage wirkt sich massiv auf die Organisation unserer Betriebe, die Fürsorge, der uns anvertrauten Menschen und auch auf nahezu alle unsere Mitarbeiter*innen aus. Ein großer Dank gilt ihnen, sie sind unter den herausfordernden Bedingungen extrem in ihrem Job gefordert und leisten schlichtweg Großartiges!

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