Kräfte bündeln für den Wettbewerb auf dem sozialen Markt

AWO Kreisverband Würzburg-Stadt fusioniert mit dem Bezirksverband
Der AWO Kreisverband (KV) Würzburg-Stadt, der im Jahr 2010 sein 50-jähiges Bestehen feierte, betreut derzeit in Eigenregie 15 soziale Einrichtungen, von Kindergarten über Hort bis hin zu 350 stationären und 199 teilstationären Plätzen insgesamt. 338 Menschen arbeiten im Dienst des AWO-KV.
Ein noch größerer Arbeitgeber ist der AWO-Bezirksverband (BV) Unterfranken, der 1753 Beschäftigte zählt. Diese arbeiten in 74 Einrichtungen für Kinder, Jugendliche, Familien, psychisch Beeinträchtigte und Senioren. Der BV bietet in Summe 1926 vollstationäre sowie 902 teilstationäre Plätze an.
Jetzt haben KV Würzburg und BV beschlossen miteinander zu verschmelzen. Will heißen, der BV nimmt im Laufe des Jahres die Einrichtungen des KV ebenfalls unter seine Fittiche. Der KV bleibt aber als Mitgliederverband mit seinem breiten Netz an ehrenamtlicher Arbeit weiterhin bestehen. „Dieser Zusammenschluss“, sind sich der Bezirksvorsitzende Stefan Wolfshörndl und Rudolf Mainardy, Vorsitzender des KV Würzburg, einig, „geschieht nicht aus der Not heraus.“ Beide Verbände haben gesunde Strukturen, aber der Wettbewerb auf dem sozialen Markt wird härter und deshalb will man Kräfte bündeln. „Es braucht aber keiner Angst um seinen Arbeitsplatz zu haben“, verspricht Wolfshörndl. Nach der Information der Mitarbeiter soll laut Plan auf der Bezirkskonferenz im Juli die Fusion dann von den Mitgliedern endgültig besiegelt werden.
26.01.2012


